Donnerstag, 14. Juli 2016

Rezension - Tage mit Leuchtkäfern

Tage mit Leuchtkäfern

Autor: Zoe Hagen
Preis: 13,00
Verlag: Ullstein
Seiten: 192 Seiten

Inhalt:
Gandhis Leben ist beschissen: Da ist der Stress mit ihrer Mutter, eine Patchworkfamilie, der sie sich nicht zugehörig fühlt, und dieser ganze Selbsthass. Sie findet sich im wahrsten Sinne des Wortes zum Kotzen, ständig hängt sie über dem kalten Weiß der Porzellanschüssel. Ihre neuen Freunde, allen voran der sensible und versponnene Noah, aber bringen ein Leuchten in ihr Leben.
Wenn du jung bist, weißt du eben manchmal nicht, ob du dich umbringen oder nicht doch lieber eine Tasse Tee machen solltest. Aber es kommt der Tag, an dem Gandhi sich zwischen Leben und Tod entscheiden muss.  

Meine Meinung:
Bei "Tage mit Leuchtkäfern" handelt es sich um ein sehr tiefgründiges Buch das zum Nachdenken anregt. Viele Themen werden in diesem Buch angesprochen wie etwa Bulimie, Mobbing und Depressionen. 
Es ist in Form eines Tagebuches geschrieben doch die Protagonistin wendet sich direkt an Gott. Fragt ihn um Rat und erzählt von ihrem Alltag, ihren neuen Freunden und ihrer Krankheit.
"Tage mit Leuchtkäfern" bringt einen manchmal zum Schmunzeln und Weinen gleichzeitig. Manche Figuren sind so voller Lebensfreude und gleichzeitig erzählen sie, dass sie vor wenigen Jahren versuchten sich das Leben zu nehmen.
Was mir nicht ganz so gut gefallen hat ist das man die Protagonistin meiner Meinung nach zu wenig kennen lernt. Erst nach der Hälfte des Buches erfährt man ihren Vornamen und ihr Alter. Ich finde das Buch auch sehr Vorhersehbar. 
Mit nicht mal ganz 200 Seiten finde ich das Buch aber wunderbar für zwischendurch.

3,5/5 Sterne

Kommentare:

  1. Das Cover finde ich wundervoll :)

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  2. Hi Sophie :)

    schöne Rezension!

    Das klingt nach einer interessanten Geschichte. Und gerade auch die Seitenzahl ist echt angenehm. Momentan lese ich ohnehin lieber Bücher, die dünner sind. Auch wenn dann immer die Gefahr besteht, dass der Inhalt etwas oberflächlicher ist, als bei dicken Wälzern.

    Liebe Grüße
    Martin

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